Antike Einkäufe

Die Sammlung der Universitätsbibliothek in Wrocław wurde kürzlich um ein Paar neuerworbene Objekte angereichert, die auf dem antiquarischen Markt gekauft worden sind.
Dazu gehört ein Satz von 9 Verordnungen (Patente) von 1680-1728, die u. a. vom Kaiser Leopold I. und dem Breslauer Bischof Friedrich von Hessen-Darmstadt ausgestellt sind. Sie betreffen hauptsächlich Steuerfragen, militärische Angelegenheiten, den Schnupftabakhandel und Bedingungen der Zulassung der Spielkarten zur Verwendung.
Ein weiteres erworbenes Dokument ist das Album eines Schülers einer Breslauer Realschule: Elizabeth- oder Maria-Magdalena-Gymnasium - das um Jahrhundertwende des 17. und 18. Jh entstanden ist. Dieser Stammbuch enthält Einträge und Namen der aus bekannten schlesischen Familien stammenden Personen, die wichtig für wissenschaftliches, künstlerisches und geistiges Leben der damaligen Stadt Breslau waren.
Die Bibliothek kaufte auch zwei Exlibris und eine Serie von zwölf Radierungsporträts, die von Hand angefertigt wurden. Es sind Werke von Alfred Glatter, einem schlesisch-lausitzer Radierer, der aus Bautzen stammte. Die Graphiken entstanden in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts und präsentieren ein hohes künstlerisches Niveau.
Die Neuerwerbungen gingen an die Graphische Sammlung, an die Handschriftenabteilung und an die Abteilung der Alten Drucke der BUWr.

[2020-01-31]

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